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Die Abbildung ist dem durch die Strategis-AG an die Anwohner verteilten Flyer entnommen. Ihr findet sie auch auf der Seite des Bezirksamtes

 

 

alles Schweine - außer Mutti

 

 

Stephan Höhne Gesellschaft von Architekten mbH

BV: Hermsdorfer Beletage, Berlin-Hermsdorf

Glienicker Straße 12/Ulmenstraße 13467 Berlin

Errichtung von 6 Wohnhäusern und zwei Tiefgaragen in zwei Baubschnitten

Stand 15.12.2016

 

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Städtebauliches und architektonisches Konzept:

 

Die Wohnhäuser befinden sich auf einem ehemaligen Betriebsgelände der Deutschen Bahn.

 

Im Nord-Osten verläuft die Ulmenstrasse, im Süden-Westen die S-Bahn, im Nord-Westen liegt der S-Bahnhof Hermsdorf. Die Bebauung besteht aus 4 Kopfbauten mit Geschosswohnungen (III+I) sowie Mitten-Häusern (II+I) und gruppieren sich spiegelsymmetrisch um einen öffentlichen Quartiersplatz. Gegenüber der Ulmenstrasse liegen die Gebäude auf dem ehemaligen Bahngelände erhöht und sind vom Strassenraum zurückgesetzt.

 

Sechs klar ablesbare Einzelhäuser gruppieren sich entlang einer autofreien Promenade, die nur für Fahrradfahrer und Fußgänger zugänglich ist, und bildet ein ganzheitliches und klar geordnetes städtebauliches Ensemble.

Im Mittelpunkt der Anlage liegt der zentrale, baumbestandene Quartiersplatz mit Bänken und einer Pergola. Der Quartierplatz dient als Treffpunkt und Spielfläche für die Bewohner der 112 Wohnungen.

 

Eine großzügige Treppenanlage überbrückt den Höhenunterschied zur Ulmenstraße und verbindet das Quartier mit seiner Umgebung.

Die Hanglange ermöglicht eine Höhendifferenz der Promenade und des Stadtplatzes von ca. 3 m zur Ulmenstraße. Diese in die natürliche Topographie eingebettete Situation gibt dem neuen Quartier eine qualitätvolle und unverwechselbare Adresse. Auch der Name „Hermsdorfer Beletage“ leitet sich aus dieser plateauartigen Höhenlage des Projektes ab.

 

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Die bestehende Topographie des Geländes wir um ca. 2,00-2,50m abgetragen um die Neubauten mehr in den städtischen Raum einbinden zu können.

 

Die Häuser verfügen über weiße Putzfassaden mit einer horizontalen Fassadengliederung durch hellgraue Gesimsbänder. Durch die horizontale Gliederung fügen sich die neuen Gebäude harmonisch und zurückhaltend in die horizontalen Höhenlinien der Landschaft ein. Trotz ihrer drei und vier Geschosse wirken die Gebäude eher niedrig und liegend gegliedert. Der weiße Putz verleiht den Häusern eine freundliche und helle Atmosphäre und bildet ein harmonisches Farbspiel mit den grünen Bäumen am Hang. Braune Kunststofffenster und Eingangstüren sowie sandfarbene, textile Sonnenschutzmarkisen setzen farbliche Akzente. Eine architektonische Referenz ist u.a. die in Reinickendorf liegende „Weiße Stadt“ von Otto Salvisberg aus den 20er Jahren, ein Meilenstein der traditionellen Moderne in Berlin.

 

Insgesamt befinden sich 112 Wohnungen in den 6 Neubauten. Davon werden 22 Wohnungen jeweils in Haus A/C/D/F und jeweils 12 Wohnungen in den Häusern B und E untergebracht.

Die Wohnungen wurden in mehreren Abstimmungen zwischen Stadtplanung und dem uns begleitenden Schallschützer dahin gehend optimiert, dass die schutzbedürftigen Räume (Schlafräume) nicht ausschließlich an der zur S-Bahn-Trasse zugewandten Fassade platziert sind.

Die Wohnungsgrößen Reichen von 1-Zi-Whg. mit ca. 36qm bis zur 4-Zi-Whg. mit 128qm Wohnfläche.

 

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Die Wohnungsgrößen variieren von ca. 36qm-128qm und haben eine lichte Raumhöhe von ca. 2,90m. Alle Wohnungen verfügen über großzügige Außenbereiche in Form von Loggien, Balkonen und Dachterrassen.

Die Wohn-Essbereiche sind größtenteils als offenen Wohnküchen konzipiert. Es gibt aber auch Wohnungen mit separierten Küchen, die ein „Durchwohnen“ ermöglichen. Das wohnungszugehörige Freiflächenangebot wird durch Dachterrassen in den Staffelgeschossen, die straßen- und gartenseitigen Loggien und Balkonen ergänzt. Die Wohnungen im Erdgeschoss erhalten großzügige vorgelagerte Terrassen. Durch die an der Promenade einheitliche gestaltete Vorgartenzone zwischen der Promenade und der Bebauung ergibt sich ein gesamtheitlicher Charakter eines Ensembles.

 

Die baumbestandene Promenade mit Bänken und hochwertigen Laternen, der Quartierplatz

sowie großzügige Vorgärten und Gartenanlagen erzeugen im Zusammenspiel mit der Hanglage eine qualitativ hochwertige und einmalige Wohnsituation. Es entsteht ein Ensemble mit eigener Identität, das sich dennoch selbstverständlich in die städtebauliche Umgebung und Körnung einfügt.

 

Die einzelnen Häuser sind markante „Charaktere“ von haptischer Materialität sowie zurückhaltender und zeitloser, dem Standort angemessener Architektursprache, die man sich auch in zwanzig Jahren noch gerne anschaut.

 

gelogen nach den „Informationen“ des Bezirksamtes Reinickendorf.

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